Zwiespältiges zur Wintersportsaison - abgerechnet wird am Schluss

Die Skisport-Orte im Berner Oberland und im Wallis haben ein Traumwochenende hinter sich - und eine schwierige Saison. Eine zumindest durchschnittliche Saison gibt's trotzdem, rechnet Berno Stoffel, Präsident der Oberwalliser Bergbahnen.

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Bildlegende: Einsamer Wintersportler im Schnee Keystone

Der Alarmruf kam am Sonntag von der «Sonntagszeitung». Die Wintersport-Destinationen hätten katastrophale Einbrüche zu verkraften, wegen Wärme und Föhnstürme in der Saison. So habe das Wallis rund 10 Prozent weniger Skitouristen. Am gleichen Sonntag redete die Schweizerische Depeschenagentur nach einer Umfrage in Walliser und Berner Oberländer Stationen von einem der besten Wochenende überhaupt.

Was ist nun richtig? Berno Stoffel, der Präsident der Oberwalliser Bergbahnen, ordnet es ein. «Es ist richtig, dass der Februar zum Teil nicht gut war. Das hat aber auch damit zu tun, dass die Sportwochen in den März fallen. Und da sieht es sehr gut aus.» Es sei von Region zu Region verschieden, so habe der Süden sehr viel mehr Schnee bekommen als die nördlichen Alpen. Für den Bergbahnprofi ist klar: «Abgerechnet wird am Schluss. Eine mindestens durchschnittliche Saison gibt's allemal.»