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20 Tote, keine Überlebenden Das sagen die Behörden und JU-Air zum Absturz

  • Alle 20 Flugzeug-Insassen sind beim Absturz der JU-52 tödlich verletzt worden. Die Opfer sind zwischen 42 und 84 Jahre alt. Alle Opfer, ausser drei Insassen aus Österreich, stammen aus der Schweiz.
  • Laut den Experten ist das Flugzeug nahezu senkrecht und mit hoher Geschwindigkeit auf den Boden geprallt. Nahezu ausschliessen könne man Kollisionen oder Einflüsse von aussen.
  • Die Bergungsarbeiten sind immer noch im Gange. Diese werden noch einige Tage dauern. Die JU-Air hat bis auf weiteres ihren Flugbetrieb eingestellt.
  • Laut dem Geschäftsführer der JU-Air wurde die Maschine regelmässig gewartet.
  • Bei den zwei Piloten handelt es sich um zwei sehr erfahrene Flugkapitäne mit über 30 Jahre Flugerfahrung, unter anderem als Linienpiloten und bei der Luftwaffe. Auch die Flugbegleiterin war erfahren.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 14:39

    Die Medienkonferenz ist vorbei, damit beenden wir unsere Live-Berichterstattung. Wir danken Ihnen für Ihr Interesse.

  • 14:37
    Legende: Video Kurt Waldmeier: «Der schwierigste und schwärzeste Tag» abspielen. Laufzeit 00:22 Minuten.
    Aus News-Clip vom 05.08.2018.
  • 14:34

    Wie lange der Flugbetrieb eingestellt wird, kann Waldmeier noch nicht sagen. Die Wiederaufnahme des Betriebs geschehe in Absprache mit den Behörden.

  • 14:33

    Das Flugzeug wurde zuletzt Ende Juli gewartet, sagt Waldmeier. Dabei seien keine Mängel ersichtlich gewesen.

  • 14:31

    Die JU-Air hat fürs Erste den Flugbetrieb eingestellt.

  • 14:30

    Wie es am Piz Segnas zum Unglück kam, kann sich die JU-Air noch nicht erklären. Sie unterstützen die Untersuchungsbehörden mit allen Kräften, so Waldmeier. Niemand habe ein so grosses Interesse daran, den Fall aufzudecken wie die JU-Air.

  • 14:28

    Beide Piloten waren lang aktiv in der Luftwaffe und im kommerziellen Fluggeschäft. Ein Pilot hinterlässt seine Frau, der zweite seine Frau und zwei Kinder. Die Flugbegleiterin hinterlässt ihren Lebenspartner.

  • 14:27

    An der verunfallten Maschine seien keine technischen Mängel bekannt, sie wurde im letzten Jahr überprüft, sagt Waldmeier.

  • 14:26

    Seit 1983 hatte die JU-Air keine Unfälle mit Verletzten zu verzeichnen, betont Waldmeier. Nur erfahrene Piloten und Techniker seien bei der Fluggesellschaft im Einsatz.

  • 14:25

    Der zweite Teil der Medienkonferenz beginnt

    Kurt Waldmeier, Geschäftsführer der JU-Air, ergreift das Wort. Er zeigt sich betrübt: «Der gestrige Tag war der schwierigste Tag in den 36 Jahren der JU-Air.»

  • 14:23
    Legende: Video Daniel Knecht: «Das Flugzeug ist nahezu senkrecht auf den Boden geprallt» abspielen. Laufzeit 00:38 Minuten.
    Aus News-Clip vom 05.08.2018.
  • 14:21

    Damit endet der erste Teil der Medienkonferenz. In Kürze werden Vertreter der Fluggesellschaft JU-Air vor die Medien treten.

  • 14:20

    Es gibt mehrere Augenzeugen des Absturzes. Über allfällige Erkenntnisse aus deren Aussagen möchte Tobler aber nicht Stellung beziehen.

  • 14:17

    Das Flugzeug verfügte nicht über eine Blackbox, bestätigt Tobler. Technische Aufzeichnungen seien seines Wissens nach keine vorhanden.

  • 14:16
    Legende: Video Andreas Tobler: «Alle 20 Flugzeuginsassen sind tot» abspielen. Laufzeit 00:41 Minuten.
    Aus News-Clip vom 05.08.2018.
  • 14:15

    Die Bergung der Opfer ist noch im Gange, so Polizei-Hauptmann Andreas Tobler. Sie werde sich auch noch einige Zeit hinziehen.

  • 14:12

    Die Untersuchung werde sich komplex gestalten, sagt Knecht. Wegen der Unfalllage im alpinen Raum seien nur wenige Radaraufzeichnungen verfügbar.

  • 14:11

    Nun spricht Daniel Knecht der Sust. Das Flugzeug sei nahezu senkrecht und mit hoher Geschwindigkeit aufgeprallt. Der Grund für diese Fluglage muss noch ermitteln werden. Eine Kollision in der Luft sei fast auszuschliessen. Auch dass das Flugzeug in der Luft Teile verloren hat, sei kaum möglich. Von einer Fremdeinwirkung geht das Sust ebenfalls nicht aus.

  • 14:08

    Die Kantonspolizei steht mit den Angehörigen der Opfern in Kontakt, sie seien über die nächsten Schritte informiert, erklärt Ermittler Andreas Tobler.

  • 14:07

    Das Flugzeug war auf einer zweitägigen Rundreise. Zum Absturz kam es am zweiten Tag der Reise kurz vor 17 Uhr auf dem Weg von Locarno nach Dübendorf.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Fortsetzung: Den Piloten trifft bei einem derart seltenen Ereignis, NULL Schuld - ein äusserst sehr tragischer Unfall, der meines Erachtens nicht zu vermeiden war . Allen Beteiligten ist viel Kraft und Trost zu wünschen, herzliches Mitgefühl .
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    1. Antwort von Marc Schneider (Marc Schneider)
      Ein äusserst trauriges Ereigniss! Allen Hinterbliebenen mein Beileid. Ich bin jedoch überzeugt dass es vernünftig wäre, weder die (sehr gute) Flugsicherheit an sich in Frage zu stellen, noch über mögliche Unfallursachen am Tage des Absturzes zu spekulieren. Besser die Untersuchung abwarten, und bis dann Theorien für sich behalten.
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  • Kommentar von Alexander Ognjenovic (Alex)
    Weltweit geschehen sehr viele Flugunfälle! Das Fliegen war schon immer ein grosses Risiko! Nur mutige Menschen tun dies! Ich bin einige Male geflogen aber es war immer sehr beängstigend für mich! Ich bevorzuge seit einiger Zeit die Eisenbahnen! Eisenbahnen fliegen nicht und können auch nicht abstürzen! Ich denke man müsste sich schon darauf vorbereiten zumindest in Europa das Eisenbahnnetz zu verbessern und zu erweitern! Eisenbahnen können mehr Menschen und Gepäck transportieren!
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    1. Antwort von Robin Bowman (robin@bowman.ch)
      Fliegen ist auf der ganzen Welt das sicherste Verkehrsmittel das es momentan auf unserem Planeten gibt!
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Mit hoher Wahrscheinlichkeit kam es zu einem „Deep Stall“ ( Höhenleitwerk im Windschatten Deep Stall (deutsch: tiefer Abriss, „tief“ im Sinne von „weitgehend“), ist ein sehr kritischer Flugzustand eines Flugzeugs, der auftritt, wenn bei einem Strömungsabriss (engl. stall) an den Tragflächen auch das Höhenruder nicht mehr angeströmt wird, da es im Windschatten der Tragflächen liegt, und deswegen auch nicht mehr zur Änderung der Fluglage beitragen kann,dieser Zustand führt meist zu einem Absturz.
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    1. Antwort von M. Kaiser (Klarsicht)
      Diese Vermutung lässt sich nur darum anstellen, weil das Flugzeug laut den Auskünften senkrecht, also mit der Flugzeugnase in den Fels stürzte.
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