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Graubünden Auf der Jagd nach bärtigen Bündnern

Zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnels 2016 beteiligt sich SRF an einer grossen Doku-Fiction über den Bau der ersten historischen Nord-Süd Verbindung vor 134 Jahren. Für den Film braucht es über 600 Statisten. Gesucht sind bärtige und muskulöse Bündner.

Im nächstes Jahr wird mit dem 57 Kilometer langen Gotthard-Basistunnel der längste Tunnel der Welt eröffnet. Zu diesem Anlass dreht SRF mit der Zürcher Filmproduktionsfirma Zodiac Pictures einen TV-Zweiteiler über den Bau des ersten Gotthard-Tunnels vor über 130 Jahren.

Gefilmt wird nicht am Originalschauplatz in Göschenen. Das Dorf ist zu verbaut, und kann daher nicht als historische Kulisse dienen. Einspringen wird Valendas, in der Näche von Ilanz. Ein Teil der historischen Aufnahmen wird im 288-Seelenort gedreht.

Haare auf der Brust und im Gesicht so lange als möglich wachsen lassen.
Autor: Anforderung für den Film

Für die Dreharbeiten suchen die Verantwortlichen Hunderte von Statisten. Sie müssen verschiedenste Kriterien erfüllen. Mit einem Röntgenblick läuft Filmtechnikerin Jessica Hefti deshalb durch die Churer Strassen. Sie spricht potentielle Statisten ganz direkt an.

Im Gespräch versucht sie vor allem Handwerker, Arbeiter, Männer mit Bart zum mitmachen zu bewegen. Kräftige, und möglichst urchige Männer könnten die Mineure und Bergarbeiter von damals am besten wiedergeben, sagt Hefti auf ihrer Suche.

Es sei nicht einfach die Menschen auf der Strasse zum mitmachen zu bewegen sagt sie gegenüber dem Regionaljournal Graubünden. Daher werden die bis zu 600 Statisten auch über klassische Castings und Aufrufe in den Medien gesucht.

Informationen zum Casting

Interessierte Personen registrieren sich unter www.centralcasting.ch/gotthard oder senden eine E-Mail mit Name, Alter, Grösse, Wohnort, Handynummer, Emailadresse und aktuellen Fotos an info@centralcasting.ch mit Betreff: GOTTHARD. Gedreht wird vom 1. September bis 2. Oktober 2015 in Ilanz (GR), Andermatt (UR) und der Stadt Luzern.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von René Mühlemann, Wädenswil
    Gebaut, bzw. ausgehöhlt wurde er va. von Italienern. Viele kamen dabei ums Leben und die Hinterbliebenen bekamen überhaupt keine Abfindung. So wohlgenährt wie die beiden Arbeiter-Statisten waren damals nicht einmal die Ingenieure.
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