Baukonzern Implenia baut in Graubünden ein Aufnahmezentrum

Das Projekt der Architekten Liesch Ott aus Chur hat das Preisgericht am meisten überzeugt. Zu stehen kommt das Asylzentrum für 7,5 Millionen Franken auf das Gebiet der Gemeinde Churwalden in der Nähe der Stadt Chur.

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Bildlegende: So sieht das Siegerprojekt aus: ein dreigeschossiger Längsbau. zvg

Das Team «Implenia» von Implenia Schweiz in Chur und den Churer Architekten Liesch Ott erhält den Zuschlag für die Planung und Umsetzung des Erstaufnahmezentrums für Asylsuchende im Meiersboden, der politisch zur Gemeinde Churwalden gehört.

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Bildlegende: Der Holzbau kommt auf das Areal des Zivilschutzzentrums Meiersboden. zvg

Unterkunft für rund 180 Asylbewerber

Das Erstaufnahmezentrum für rund 180 Asylsuchende beinhaltet neben den Unterkünften auch Verwaltungs- und Schulungsräume. Laut Kantonsbaumeister Markus Dünner soll das Zentrum als einfacher Elementbau mit viel einheimischem Holz ausgeführt werden.

Bevor die Bagger auffahren, muss noch der Kredit für den Bau vom Grossen Rat bewilligt werden. Die Eröffnung des Asylzentrums ist auf Juni 2017 geplant. Das Zentrum dient als Ersatz für das Churer Erstaufnahmezentrum Foral, wo die Mitverträge im Jahr 2017 auslaufen.