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Graubünden «Bündner Jäger treffen sehr gut»

Wenn ein Jäger seine Beute nicht richtig trifft, werden Schweisshunde eingesetzt. Bis zu 800 Mal pro Hochjagd müssen die Jäger Schweisshunde-Teams anfordern. Sind sie also schlechte Schützen? «Nein» findet der Bündner Jagdinspektor.

Legende: Audio Interview mit Jagdinspektor Georg Brosi (10.09.2013) abspielen. Laufzeit 06:18 Minuten.
06:18 min

Während der Hochjagd finden Wanderer und Spaziergängerinnen immer wieder tote Hirsche oder Rehe im Wald. Es sind angeschossene Tiere, welche an ihren Verletzungen gestorben sind. Dies seien Einzelfälle sagen die Verantwortlichen beim Kanton Graubünden.

Einsätze von Schweisshunden

Um den qualvollen Tod des Wildes zu verhindern, werden Schweisshunde eingesetzt. Sie sollen die verletzten Tiere finden. Danach werden die angeschossenen Tiere von den Jägern erlegt. Bis zu 800 Mal werden diese Hundegespanne während einer durchschnittlichen Hochjagd eingesetzt.

Aber warum braucht es so viele Nachsuchen? Im «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF1 sagt Jagdinspektor Georg Brosi: «So viele Nachsuchen sind das nicht. Man muss die Zahl relativieren.» Man mache bereits viel um die Treffsicherheit der Jägerinnen und Jäger zu erhöhen.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Kurt Amsler, 8910 Affoltern a.A.
    Tierquälerei in "Reinform" !!!!
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  • Kommentar von Kurt Amsler, 8910 Affoltern a.A.
    ......"Hegen und Pflegen" What a Bullshit!!!!
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  • Kommentar von Benjamin Frei, Pro Fauna, Aesch
    Bei 8% der Abschüsse müssen Schweisshunde bestellt werden. Wie hoch ist denn die Prozentzahl, bei der der Jäger das Tier innert kurzer Zeit selbst findet? Oder Das Tier schlicht an Ort und Stelle langsam verendet, bis ihm der Jäger den Todesschuss gibt? Das zeigt doch, wie schrecklich und unethisch die Jagd ist und sollte einem wirklich zu denken geben...
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    1. Antwort von Anna Fuss, Arad
      Schon an einer Jagd teilgenommen? Wie hoch ist denn der Anteil der Tiere die sofort tödlich getroffen wurden? Wenn ein Jäger einen Fangschuss geben muss, erfolgt dies in sehr kurzer Zeit! Also nichts von wegen langsam verenden! Ihr Kommentar zeigt mal wieder wie unsachgerecht gegen die Jagd gewettert wird!
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    2. Antwort von Beppie Hermann, Bern
      Kommt hinzu,dass ein bedenklicher Teil der Jäger,bes.der jungen,bereits vor der Jagd angeheitert ist.Ob mit Bogen od.Flinte,Jäger zerschiessen die Sozialstruktur der einzelnen Arten.Offensichtlich folgenschwer bei den Wildsäuen,wenn aus den Mutterfamilien die Leitbache geschossen wird,sich die letztjährigen Jungen zerstreuen,Schaden anrichten+sich viel zu früh paaren.Unsinn auch,den Raubtieren 100'000fach jedes Jahr ihr Futter wegzuschiessen.Jagd ist überflüssig,die Natur reguliert sich selber
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