Bündner Olympia-Feuer flammt wieder auf

Die Idee von Olympischen Spielen in der Ostschweiz haben wieder Schwung erhalten. Bündner Regierung und Parlament wollen ihren Teil dazu leisten.

Logo Kandidatur Olympia 2022 in Graubünden Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Graubünden gibt nicht auf: Der Kanton will sich erneut um Olympische Spiele bemühen. Keystone

Das Bündner Parlament überwies am Mittwoch einen Vorstoss zur Unterstützung der Kandidatur mit 73 zu 13 Stimmen an die Regierung. Die Regierung selber hatte sich schon vorher bereit erklärt, den Vorstoss entgegenzunehmen.

«  Wir können es uns nicht leisten, auf die Option Grossanlässe zu verzichten. »

Jon Domenic Parolini
Volkswirtschaftsdirektor

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Auch im Wallis ein Thema

Auch der Kanton Wallis ist am Ball. Die Kantonsregierung dort unterstützt das von Christian Constantin, dem Präsidenten des FC Sion, lancierte Projekt einer Kandidatur. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird 2019 über die Vergabe der Winterspiele 2026 entscheiden.

Von der Regierungsbank kamen deutliche Signale: «Wir können es uns nicht leisten, auf die Option Grossanlässe zu verzichten», erklärte Volkswirtschaftsdirektor Jon Domenic Parolini. Eine Zusammenarbeit mit anderen Kantonen oder Regionen im Alpenbogen sei nicht ausgeschlossen.

Die Frage der Durchführung von olympischen Winterspielen kommt in Graubünden knapp drei Jahre nach der letzten Volksabstimmung wieder aufs Tapet. Das Bündner Stimmvolk hatte eine Kandidatur für die Spiele 2022, die danach nach Peking vergeben wurden, Anfang März 2013 mit knapp 53 Prozent verworfen.