Olympische Spiele Bündner Parlament genehmigt Olympia-Kredit

Das Bündner Parlament hat in Sachen Olympische Winterspiele 2026 den Schulterschluss mit der Wirtschaft vollzogen. Den Kredit von 25 Millionen für die Kandidatur genehmigte der Rat ohne Stimmen der SP. Im Regionaljournal-Gespräch ziehen Befürworter und Gegner ihr Fazit zur Debatte.

Der Grosse Rat in Chur vonb innen Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Im Feburar 2017 wird in Graubünden das Stimmvolk über den Kredit entscheiden. Keystone

Die Idee einer erneuten Kandidatur für Olympische Winterspiele stammt aus Bündner Wirtschaftskreisen. Mit der Zustimmung zum Kredit von 25 Millionen Franken brutto vollzog der Grosse Rat am Dienstag den Schulterschulterschluss mit der Wirtschaft. Ein Antrag von SP-Seite, wonach die Wirtschaft 4,5 Millionen Franken beisteuern sollte, verwarf der Rat 97 zu 17 Stimmen.

Am 12. Februar nächsten Jahres ist in Graubünden das Stimmvolk am Zug, dem der Kandidatur-Kredit vorgelegt wird. Nach Interpretation von Regierung und Parlament soll Graubünden von den 25 Millionen Franken neun Millionen Franken übernehmen.

Selbstkritische Parlamentarier

Im Regionaljournal-Gespräch ziehen Kommissionspräsident Peter Engler (FDP) und Fraktionschef Andreas Thöny (SP) Fazit nach einer teilweise gehässigen Debatte.

«Wir kennen jetzt die offenen Punkte und wissen, was wir der Bevölkerung besser erklären müssen», sagt Befürworter Engler. Für den Gegner Thöny fehlen trotz langer Debatte die zentralen Fakten. Seine Forderung: «Die Bündner Bevölkerung soll im Abstimmungskampf auch erfahren, was Olympia nach der Durchführung bringt».