«Das Olympiazimmer symbolisiert, dass wir Macher sind»

Bald ein Jahr nach der olympischen Abstimmung steht das Olympiazimmer immer noch auf dem Werkareal der Initianten. Trotz mehreren Kaufangeboten wollen sie sich nicht von diesem, mit Emotionen und viel Arbeit verbundenen Prototypen trennen.

Olympiazimmer Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Olymiazimmer: portabel, flexibel, Swiss made. zvg

Rund um die Olympiadebatte wurde viel über das Thema Nachhaltigkeit debattiert. Viele hätten aber nur geredet. Sie hätten gezeigt, was das ist, sagt Enrico Uffer. Er verweist auf das Olympiazimmer, den Prototypen eines Moduls, wie es für die Olympischen Dörfer vorgesehen war. Dieses Projekt hat er mit gleichgesinnten im Eiltempo realisiert. Die Kosten beliefen sich auf rund 300 Tausend Franken.

Nun steht der Holzcontainer seit bald einem Jahr auf dem Werkareal der Holzbaufirma Uffer. Man habe mehrere Kaufinteressenten gehabt. Doch man hänge an diesem portablen Zimmer. Man wolle es nicht verkaufen sondern weiterentwickeln, sagt Enrico Uffer auf Anfrage vom «Regionaljournal Graubünden». «Wir haben damals kurzfristig entschieden, dass wir Lösungen präsentieren wollen und nicht nur reden. Deshalb symbolisiert das Olympiazimmer für mich heute auch, dass wir KMU Macher sind.»