Dauerregen richtet in Graubünden nur geringe Schäden an

Ein kleiner Erdrutsch sowie eine überflutete Strasse sind die Folgen des Dauerregens im Kanton Graubünden. Die Oberalpstrasse bei Tschamut ist für den Verkehr gesperrt.

In Maienfeld stehen Strassen unter Wasser. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: In Maienfeld hat der Mühlbach die Strassen unter Wasser gesetzt. Keystone

Die Lage bei Tschamut sei unsicher, sagt Chiarella Piana von der Kantonspolizei Graubünden. Aus diesem Grund wurde die Oberalpstrasse gesperrt. Eine neue Lagebeurteilung erfolge am Montag.

Am Sonntag blieb die Schanfiggerstrasse zwischen Arosa und Chur während einer Stunde gesperrt. Ursache war ein kleiner Erdrutsch. Ein Hang ist auch zwischen Chlus und Valzeina in Bewegung. Die Strasse wird am Sonntag zwischen 19 und 21 Uhr für den Verkehr vorübergehend geöffnet. Zwischen Landquart und Maienfeld war die Kantonsstrasse überflutet, was laut Polizei bei einer solchen Wetterlage nicht aussergewöhnlich sei.

Geschiebe im Val Parghera

Im Val Parghera Tobel gingen in der Nacht auf Samstag zahlreiche schlammhaltige Murschübe ab. Nachdem der Geschiebefang voll war, wurde der Bach unter einer Notbrücke durchgeleitet. Die Kantonsstrasse zwischen Chur und Domat/Ems war dank einer Notbrücke nicht betroffen. Das Tiefbauamt Graubünden sperrte die Emserstrasse vorsorglich für einige Stunden. Im Bereich des Parkplatzes der Brauerei Heinecken wurde ein Kanal durch den Schlamm verstopft und der Parkplatz überschwemmt.