Zum Inhalt springen
Inhalt

Debatte um Bistumsbeiträge Bischof Huonder: «Moralischer Anspruch» auf 1,2 Millionen

  • Der Churer Bischof Vitus Huonder hat eine Debatte mit den Zürcher Katholiken um Sammelgelder in Höhe von 1,2 Millionen Franken neu lanciert.
  • Der konservative Churer Bischof erhebt in einem Schreiben an katholische Zürcher Gremien einen «moralischen Anspruch» auf Gelder, welche die Zürcher zu Beginn der 1990er-Jahre gesammelt haben. Das berichtet die «Sonntagszeitung».
  • Mit den Finanzmitteln sollte laut dem Sonntagsmedium die Abspaltung vom Bistum Chur und eine Gründung eines Bistums Zürich finanziert werden. Bei den Geldern soll es sich primär um zurückbehaltene Bistumsbeiträge handeln.

Die Gelder will der Bischof Abtreibungsgegnern spenden und in die Renovation des bischöflichen Schlosses in Chur stecken. Damit beabsichtige der Bischof, das Thema Bischofsbeiträge aus der Welt zu schaffen, wie es im Schreiben heisst, das der «Sonntagszeitung» vorliegt.

Der Zürcher Synodalratspräsident Benno Schnüriger bewertet den Brief hingegen als eine «Drohgebärde, die einen Protest auslösen könnte», wie er der «Sonntagszeitung» sagt. Die Vorschläge hält er für «zu willkürlich».

Bischofs-Sprecher Giuseppe Gracia teilt diese Ansicht nicht. «Ich glaube nicht, dass wir mit dem Brief jemanden vor den Kopf stossen oder dass Zürcher Funktionäre sich pikiert fühlen. Immerhin macht der Bischof vernünftige Vorschläge und bringt gute Ideen.»

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

24 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.