«Eier, die noch nicht gelegt worden sind»

Die Stadt Zürich hat am Mittwoch auf die Anfrage der Bündner Olympia-Promotoren geantwortet. Diese möchten Zürich mit ins Boot holen. Die Antwort aus Zürich fällt dürftig aus.

Ein Skifahrer mit den olympischen Ringen auf der Rückseite seiner weissen Jacke. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Skigebiet Corviglia bei St. Moritz könnte zentral für die Spiele 2026 werden. Keystone

Seit Ende 2015 bekannt wurde, das Bündner Wirtschaftsvertreter versuchen, die Winterspiele 2026 nach Graubünden zu holen, hiess es immer wieder, auch Zürich solle sich beteiligen. Die Bündner Regierung hat sich deshalb an die Stadt Zürich gewandt und angefragt, ob Zürich dazu bereit wäre.

Am Mittwoch ist die Antwort des Zürcher Stadtrats publiziert worden. In dieser heisst es weder Ja noch Nein. Erst müsse sich Swiss Olympic für eine Kandidatur entscheiden, erst dann sei man zu möglichen Diskussionen bereit.

Eine erste Basis

Zuviel sei noch unklar, sagt Ralph Kreuzer, Leiter Kommunikation beim zuständigen Stadtzürcher Parlament: «Es gibt viele Eier, die noch nicht gelegt worden sind.» Die Bündner Regierung zeigt sich dennoch einigermassen erfreut über die Antwort. Diese sei eine Basis, auf der man aufbauen könne, so Regierungsrat Jon Domenic Parolini.