Bilanz der Bergbahnen Erneut schlechte Wintersaison in Graubünden

Der Verband Bündner Bergbahnen ist nicht zufrieden mit der Wintersaison 2016/17. Leicht weniger Gäste als im Vorjahr konnten transportiert werden. Allerdings war das Vorjahr bereits unterdurchschnittlich, beklagten die Verantwortlichen der Bündner Bergbahnen am Mittwoch die Zahlen.

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Bildlegende: Im März 2017 wurden 21 Prozent weniger Passagiere transportiert wie im Vorjahr. Keystone (Symbolbild)

  • Die Branchenorganisation Bergbahnen Graubünden (BBGR) umfasst 23 von 50 Bergbahnunternehmen oder rund 90 Prozent des Bündner Transportumsatzes.
  • In der Wintersaison 2016/17 verzeichnen die Bündner Bergbahnunternehmen bis Ende März 2017 einen Rückgang von 2,1 Prozent gegenüber dem bereits unterdurchschnittlichen Vorjahr. Gegenüber dem Fünfjahres-Durchschnitt beträgt der Rückgang 7,5 Prozent.
  • Bis Ende Februar sei die Branche recht gut unterwegs gewesen, sogar auf Wachstumskurs, heisst es auf Anfrage. Das warme, frühlingshafte Wetter im März und die späten Ostern hätten dazu geführt, dass der Vorsprung eingebüsst wurde.
  • Ein Plus beim Umsatz gab es bis Ende März bei den Bahnen im Oberengadin. Auch die Bergbahnen Grüsch Danusa konnten zulegen, wie es auf Anfrage heisst.
  • Ein Grossteil der Bündner Bergbahnen hat anfangs April die Wintersaision beendet. An den Zahlen für die gesamte Branche dürfte sich daher nicht mehr viel ändern, rechnet der Verband vor.