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Graubünden Frauenkultur-Archiv erforscht Geschichte der kochenden Frauen

Das Frauenkultur-Archiv Graubünden hat sich zum Ziel gesetzt, die Geschichte der kochenden Frauen in Graubünden besser zu erforschen. Ausgangspunkt ist eine Sammlung von Kochbüchern.

Legende: Audio Gespräch mit Archivleiterin Silke Redolfi (04.11.16) abspielen. Laufzeit 04:53 Minuten.
04:53 min, aus Regi GR vom 04.11.2016.

An einer Veranstaltung am Samstag sollen die Geschichten hinter den Rezepten gesammelt werden. Das Frauenkulturarchiv Graubünden hat deshalb unter anderen Rina Steier-Peduzzi eingeladen, Autorin des erfolgreichen Kochbuchs «Cuschigna Surmirana». Laut Silke Redolfi, Leiterin des Archivs, ist dieses Buch der Bestseller im Idiom Surmiran.

Frauen, die Kochbücher schreiben, haben eine 10'000er Auflage!
Autor: Silke RedolfiLeiterin Frauenkultur-Archiv Graubünden

Bis heute gebe es jedoch keine eigentliche Kochgeschichte Graubündens – zu der Entstehung der Rezepte, wie sie ausgetauscht wurden und welche kulturellen Traditionen sich in den Talschaften herausgebildet haben. Die Veranstaltung «Frauen kochen, kochende Frauen» soll Auftakt einer historischen Recherche sein.

Bildlegende: Caterina Peduzzi in der Küche im Salis-Herrschaftshaus in Bondo. Sie ist die Grossmutter von Rina Steier-Peduzzi, Autorin des Kochbuchs «Cuschigna Surmirana». Das Bild ist undatiert. Quelle: Rina Steier-Peduzzi / Frauenkultur-Archiv Graubünden

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