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Hochalpines Institut Ftan Romanischunterricht nicht mehr obligatorisch

  • Die Bündner Regierung bewilligt die zweisprachige Matura Deutsch-Englisch in Ftan ab dem Schuljahr 2019/2020.
  • Damit kann die Maturität in Ftan künftig ausschliesslich zweisprachig erlangt werden.
  • Den obligatorischen Romanischunterricht für Bündner Schülerinnen und Schüler will die Schule ab der dritten Gymnasialklasse streichen.
Das stattliche Schulgebäude in der grünen Landschaft an einem schönen Sommertag.
Legende: Das Institut in Ftan will den obligatorischen Romanischunterricht aufgeben. Keystone

Laut Schuldirektorin Elisabeth Steger ist dies keine Schwächung des Romanischen: «Die Schülerinnen und Schüler können Romanisch freiwillig belegen. Die Erfahrung zeigt, dass Schüler aus romanischsprachigen Gebieten dies auch tun.»

Anders sieht man dies bei der Sprachenorganisation Lia Rumantscha. Der Unterricht müsse obligatorisch bleiben. «Das ist wichtig für Lehrberufe, aber auch für Schülerinnen und Schüler, die Berufe in den Medien und der Wissenschaft anstreben.»

Die Frage nach dem Romanischunterricht könnte demnächst auch die Politik beschäftigen. Die Lia will eine Mittelschule pro Region zum obligatorischen Romanisch verpflichten. Dies soll im Mittelschulgesetz festgehalten werden, über dessen Revision das Bündner Kantonsparlament in den nächsten Monaten berät.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Tizian Schär (Tiz2910)
    Als Romane ist es sehr traurig zu sehen wie die Sprache schrumpft. Wenn diese schöne Sprache nicht in Graubünden und in dessen Schulen gefördert wird, wo dann? Wenn das romanische Sprachgebiet schon nicht vergrössert werden kann, sollte man alles daran setzen, das Vorhandene zu pflegen und unterstützen. Viva la romontschia! Tgi che sa romontsch, sa dapli!
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