Hohe Hürden für den Sport

Knapp einen Monat ist es her seit die Churerinnen und Churer Nein gesagt haben zu neuen Sportanlagen. Sie wollen, dass nur die alten Anlagen geflickt und saniert werden. Wie der Volkswillen umgesetzt wird ist aber noch offen.

Urs Marti im Studio des Regionaljournals Graubünden. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Stadtpräsident Urs Marti sieht bei verschiedenen Anlagen Handlungsbedarf. SRF

Am meisten Sorgen macht sich der Stadtpräsident Urs Marti um das alte Eisfeld. Dieses sei in einem so schlechtem Zustand, dass eine Schliessung durchaus möglich werde. Bei den Anlagen an der Ringstrasse werde man das Nötigste machen. Dazu soll eine Botschaft an den Gemeinderat ausgearbeitet werden.

Seit vielen Jahren will die Stadt Chur neue Sportanlagen bauen. Bereits mehrere Projekte wurden vom Volk bachab geschickt. Einen schweren Stand haben Sportprojekte nicht nur in Graubünden. Dies zeigt eine Spurensuche in Brig, Zürich und Luzern.

Urs Marti meint dazu: «Die Schweizer schauen genau wofür sie Geld ausgeben. Wir sind in solchen Fragen vielleicht nicht so grosszügig wie die Leute in andern Ländern» Weiter sagt Marti im Gespräch, dass es schwierig sei die Leute für Generationenprojekte zu begeistern.