Investorengruppe will Bergbahnen Pradaschier retten.

Die Zukunft des finanziell angeschlagenen Skigebietes Pradaschier in Churwalden GR scheint gesichert: Eine
Investorengruppe rund um den Lenzerheidner Unternehmer Luzi Bergamin ist bereit, das Unternehmen zu übernehmen und ganzjährig weiter zu betreiben.

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Bildlegende: Die Pradaschier AG soll einen neuen Besitzer bekommen. Keystone

Das kleine Skigebiet Pradaschier, bekannt für eine der längsten Rodelbahnen der Welt, überlebte seit Jahren nur dank der finanziellen Unterstützung der Gemeinde. Als Churwalden dieses Jahr beschloss, den Geldhahn zuzudrehen, drohte Pradaschier das Aus. Ohne eine neue Trägerschaft, einen neuen Partner oder einen Geldgeber wäre das Skigebiet nächsten Winter geschlossen geblieben.

Zwei Angebote zur Auswahl

Nun konnte sich das Unternehmen zwischen zwei Angeboten entscheiden, wie es mitteilte. Zur Auswahl standen ein Mietangebot für die Anlagen im reinen Sommerbetrieb und ein Übernahmeangebot für den gesamten Betrieb.

In Absprache mit dem Gemeindevorstand entschied sich der Verwaltungsrat zu verkaufen. Dazu braucht es aber noch die Zustimmung der Gemeinde- und der Generalversammlung Ende September respektive Anfang Oktober.

Die Investorengruppe strebe ein langfristiges Engagement auf Pradaschier an, schreiben die Bergbahnen weiter. Für die neue Trägerschaft sei klar, Pradaschier sowohl im Sommer als auch im Winter zu betreiben. Nebst der Sicherstellung der notwendigen Unterhaltsinvestitionen sei auch die Realisierung einer technischen Beschneiung Bestandteil von Strategieüberlegungen.