Kantonsspitäler Glarus und Graubünden vertiefen Zusammenarbeit

Die beiden Kantonsspitäler Glarus und Graubünden arbeiten bereits seit drei Jahren eng zusammen. Nun wird diese Zusammenarbeit weiter verstärkt. Vor allem im Bereich der Ausbildung wollen die beiden Spitäler voneinander profitieren.

Blick auf das Kantonsspital Glarus. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Kantonsspital Glarus prüft künftig auch im Bereich der Ausbildung eine Zusammenarbeit mit Graubünden. Kantonsspital Glarus AG

In 18 Punkten, sogenannten Kooperationsfeldern, haben die Kantonsspitäler Glarus und Chur bisher zusammengearbeitet. Diese Zusammenarbeit konzentrierte sich vor allem auf den Austausch von Ärzten. So führen Spezialisten aus Graubünden beispielsweise Operationen in Glarus durch oder umgekehrt. Spezialärzte könnten dadurch besser ausgelastet werden, sagt Spitaldirektor Markus Hauser gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF 1.

Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit der letzten drei Jahren prüfe man nun sechs weitere solche Kooperationsfelder, so Hauser. Vor allem bei der Ausbildung von Pflegenden strebe man aktuell eine vertiefte Zusammenarbeit an. In Planung seien beispielsweise gemeinsame Ausbildungsgänge sowie gemeinsame Kadertagungen. Bedingung sei allerdings, dass die Zusammenarbeit für beide Partner ein Gewinn sei.