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Graubünden Keine Lösung beim Wasserzins

Die Verhandlungen zwischen den Wasserzinskantonen und der Stromwirtschaft über den neuen Wasserzins sind gescheitert. Die Wasserwirtschaft hält einen fixen Wasserzins ohne Berücksichtigung der desolaten Lage am Markt für unmöglich.

Kraftwerk Zervreila
Legende: Die Wasserkraftwerke wie hier in Zervreila rentieren nicht mehr. Deshalb wird über den Wasserzins diskutiert – erfolglos Keystone

Die Wasserkraftkantone – dazu gehören auch Graubünden und Glarus – nähmen die Sorgen der Wasserkraftproduzenten ernst, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung der Regierungskonferenz der Gebirgskantone und der Konferenz der kantonalen Energiedirektoren vom Montag.

Deshalb habe man die Bereitschaft zur Ausarbeitung eines flexiblen Wasserzinsmodells bekundet. «Das vorgeschlagene Modell sieht bei tiefen Strompreisen einen niedrigen Wasserzins vor, bei hohen Preisen aber auch eine angemessene Ressourcenernte», heisst es in der Mitteilung weiter.

Bei den Verhandlungen konnten die Regierungskonferenz der Gebirgskantone und die Konferenz der kantonalen Energiedirektoren aber keine Einigung erzielen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Max Blatter (maxblatter)
    Weshalb berechnet man den Wasserzins nicht auf die einfachst mögliche Art, mit dem Ansatz des klassischen "Zehnten"? Eine Abgabe von 10% des Brutto-Ertrags (Verkaufspreis der ins Netz eingespeisten Energie) dürfte für die E-Werke auch in schlechten Zeiten tragbar sein. In guten Zeiten profitieren die Kantone von 10% letztlich geschenktem Geld: Die Kraftwerke belasten die Kantone ja in keiner Weise! Im Gegenteil, oft tragen sie zur Gewässerregulierung und zum Hochwasserschutz bei.
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