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Graubünden Klosters: Die Masseneinwanderungsinitiative und der Tourismus

Klosters lebt vom Tourismus. Trotzdem gabs hier ein deutliches Ja zur Masseneinwanderungsinitiative. Die örtlichen Hoteliers sind ratlos: Sie sehen die Wirtschaft im Dorf gefährdet.

Legende: Video «Ja zur Masseneinwanderungsinitiative trotz Tourismus» abspielen. Laufzeit 5:28 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 11.02.2014.

Knapp 62 Prozent des Stimmvolkes in Klosters hat ja gesagt zur Initiative gegen die Masseneinwanderung. Deutlich klarer also, als der Schweizer Durchschnitt.

Die Hoteliers im Dorf reiben sich die Augen: Sie seien auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen, sagte etwa Jean-Claude Huber, der Direktor von zwei Klosterser Hotels, gegenüber Radio SRF. Und hier im Dorf lebe man vom Tourismus.

Klosterser hatten andere Gründe

Für viele Einheimische hat die regionale Wirtschaft bei dieser Abstimmung aber offenbar keine grosse Rolle gespielt. Im «Regionaljournal» von Radio SRF sagten Einwohnerinnen aus Klosters, sie hätten aus anderen Gründen ein Ja in die Urne gelegt, etwa aus Platzmangel im Zug oder wegen dem Lohndumping.

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