Knochenheiler aus aller Welt treffen sich in Davos

Die Davoser AO-Stiftung forscht seit 55 Jahren rund um Knochenbrüche. Die Gründer sorgten für eine Revolution mit ihrer Methode, gebrochene Knochen direkt mit Metallplatten zu fixieren. Zurzeit treffen sich 1700 Chirurgen aus aller Welt im Davoser Kongresszentrum zum AO-Kongress.

Frauen arbeiten an Beckenknochen Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Kongressteilnehmerinnen lernen, wie man gebrochene Beckenknochen fixiert. zvg

Zurzeit finden im Davoser Kongresszentrum die jährlich stattfindenden Kurse der AO-Stiftung statt. 1700 Chirurginnen und Chirurgen lernen in Workshops, wie Knochen geheilt werden können.

Weltweit zählt die AO-Stiftung heute 12'000 Mitglieder und ist laut eigenen Angaben das weltweit grösste Netzwerk im Bereich der Knochenheilkunde. Am Davoser Standort arbeiten über 200 Personen. Die Biologen, Ärzte oder Ingenieure beschäftigen sich dort mit Fragen rund um die Knochenheilung.

Die AO-Stiftung wurde 1958 von 13 Chirurgen gegründet. Sie entwickelten neue Operationsmethoden, die heute Standard sind. Knochen wurden nicht mehr von aussen geschient, sondern im Körper mittels Platten und Schrauben gerichtet.