Kritik an Bewässerungsprojekt im Domleschg

Die Bauern im Domleschg wollen eine Bewässerungsanlage für 10 Millionen Franken bauen. Darüber abstimmen müssten 500 Landbesitzer. Kurz vor der entscheidenden Abstimmung formiert sich Widerstand.

Bewässerungsanlage auf einem Feld Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Domleschg soll in zukunft weniger trocken werden. Keystone

Ende Juni müssen 500 Landeigentümer über die Bewässerungsanlage abstimmen. Die Gegner monieren nun, dass sie im Vorfeld nicht genügend informiert worden seien. Sie kritisieren auch das Abstimmungsverfahren.

An der Spitze des lokalen Bauernverbandes lässt man die Kritik nicht gelten. Man habe immer gut informiert, und man habe sich alle Mühe gegeben, die nötigen Grundlagen als Entscheidungshilfe zu schaffen. Bereits seit 7 Jahren arbeiten die Bauern und der Kanton an dieser Bewässerungsanlage.

10 Millionen Franken für Bewässerung

Das Domleschg ist sehr trocken. Die Bauern haben Ernteausfälle von bis zu 20 Prozent. Diese wollen sie mit einer neuen Bewässerungsanlage auffangen. Die Leitungen sollen über 500 Hektaren Land verteilt werden. Betroffen sind 500 Grundeigentümer.