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Graubünden M25 macht sich gern an Esel ran

Im Südtal Puschlav liess der Bär sich selbst von einem Dreifach-Elektrozaun nicht stoppen. Es geschah in der Nacht nach dem schweizerischen Nationalfeiertag Ende letzter Woche. M25 holte sich im Puschlav oberhalb von Le Prese zwei Esel.

M25
Legende: Holt sich Esel: Der Bär M25. Keystone

Ungewöhnlich an der Attacke war, dass die Nutztiere durch einen Dreifach-Elektrozaun geschützt waren. Doch das kümmerte den zweieinhalbjährigen Braunbären offenbar wenig. Er liess sich nicht stoppen und holte sich seine Mahlzeit.

«Eine Garantie für absolute Sicherheit von Nutztieren sind auch diese speziellen Zäune nicht», sagt Curdin Foppa, zuständig für Herdenschutzmassnahmen beim landwirtschaftlichen Zentrum Plantahof in Landquart. Wenn so ein Grossraubtier durch einen Zaun hindurch wolle, dann schaffe es das auch. «Die Schutzmassnahmen noch weiter zu verstärken, etwa durch Pallisaden, macht kaum Sinn.»

Esel gehören in Bündner Südtälern zur Landwirtschaft. Deren Haltung nahm in den letzten Jahren leicht zu, hauptsächlich im Misox, aber auch im Puschlav, wo sie vermehrt in Herden anzutreffen sind.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Peter Meier, Zürich
    Auf allen Plattformen steht etwas von einem "Dreifach-Elektrozaun" - Aber was ist das eigentlich genau? Und unter welcher Spannung stehen die Dinger? Dass das bei Standardelektrozäunen übliche leichte zwicken einen Bären nicht stört, überrascht mich jetzt nich allzu sehr: Und wie leitfähig ist Fell überhaupt?
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