Mehr Honig in Graubünden

Die Bündner Imker konnten diesen Sommer überdurchschnittlich viel Honig ernten. Die Wetterbedingungen begünstigten die Arbeit der Bienen.

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Bildlegende: Von einem Bienenstock gibt es durchschnittlich 20 Kilo Honig. Zum Teil konnten die Imker 30 Kilo ernten. Keystone

Die Situation sei in den verschiedenen Regionen unterschiedlich, sagt Mathias Götti vom Landwirtschaftlichen Zentrum Plantahof. Über den ganzen Kanton gesehen, gebe es aber rund 20 Prozent mehr Ertrag als in einem Durchschnittsjahr, schätzt Götti.

Wichtig sei, dass das Wetter schön sei, wenn die Bienen fliegen wollen. Zu trocken dürfe es aber auch nicht sein. Ansonsten würde der Nektar austrocknen. Diese Bedingungen passten in diesem Sommer gut zusammen.

Viel Honig gab es gemäss Götti vor allem auf den Alpen. In den Wiesen habe es mehr Blumen gehabt als auch schon.

Ähnlich verhält es sich in den anderen Ostschweizer Kantonen. Die Verantwortlichen erwarten eine gute Honigernte, sprechen aber von regionalen Unterschieden.