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Graubünden Men Lareida zeigt seinen ersten Spielfilm in Solothurn

Der Churer Men Lareida zeigt an den Solothurner Filmtagen seinen ersten Spielfilm. Es ist die Geschichte einer Roma, die sich in Zürich prostituiert. Mit seinen Recherchen hat der Filmemacher vor 5 Jahren begonnen.Auch heute ist sein Film hochaktuell.

Men Lareida
Legende: Wir haben noch keinen gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema «Prostitution» gefunden, meint Regisseur Men Lareida. Keystone

«Viktoria – A Tale of Grace and Greed» erzählt die Geschichte einer jungen Roma, die aus einem Budapester Armenviertel flüchtet und auf eine bessere Zukunft in der Schweiz hofft. Sie strandet am Sihlquai und in der Prostitution.

Im Gespräch mit Radio SRF erzählt der Regisseur Men Lareida, das Thema habe ihn interessiert, weil er selber in der Schweiz und in Budapest lebe. In Zürich habe er vor einigen Jahren immer mehr Roma-Frauen angetroffen, ihre Schicksale seien der Ausgangspunkt für seinen Film gewesen. Weiter sagt der Regisseur mit Bündner Wurzeln, er habe während der Arbeit für diesen Film festgestellt, dass die Gesellschaft bis heute keinen Umgang mit der Prostitution gefunden habe.

Regisseur Men Lareide

Men Lareida ist 1968 in Chur geboren. Er hat eine Ausbildung zum Schriftsetzer gemacht. Daneben war er Journalist und Bündner Zeitung und Veranstalter kultureller Anlässe in Chur. 1993 bis 1998 studierte er an der Zürcher Hochuschle für Künste. Seit 2000 arbeitet er als Filmtechniker und Regisseur tätig.

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