Mit .graubuenden im Internet

Seit einigen Jahren sind neue Endungen für Internet-Adressen möglich. Als erster Kanton will nun Zürich ab kommendem Jahr .zuerich anbieten. Eine Gruppe Grossräte fordert nun die Regierung auf, die Chancen von .graubuenden für die Bündner Wirtschaft zu prüfen.

Frau vor einem PC Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Braucht es eine neue Internetadresse für Graubünden? Keystone

René Epp, Grossrat, kam auf die Idee bei der Lektüre der NZZ (27.7.2016). Die Zeitung berichtete damals über die Bestrebungen des Kantons Zürich, im Frühjahr 2017 die Domainendung .zuerich zu lancieren.

Eine Idee auch für Graubünden, dachte sich der CVP-Politiker und sagt: «Ich hoffe mit einer solchen Domain-Endung die Marke Graubünden besser in der Schweiz zu positionieren». Die neuen Endungen sollen reserviert sein für Firmen, Vereine und Organisationen im Kanton.

Im Vorstoss fordert Epp zusammen mit weiteren Politikern, dass die Bündner Regierung prüft, was die Domain-Endung .graubuenden der Wirtschaft bringen könnte.

Gratis sind solche Adressen nicht: Der Kanton Zürich bezahlt laut eigenen Angaben nur bis zum Start seiner Domain-Endung 300'000 Franken.