Savognins Traum kostet 40 Millionen Franken

In Savognin ist ein Hotel samt öffentlichem Hallenbad geplant. Die Idee für ein Schlechtwetter-Angebot gibt es in der Region schon seit Jahren. Nachdem ein erstes Projekt vor knapp zwei Jahren gescheitert ist, soll es nun klappen.

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Bildlegende: Ein Bad für Touristen und Einheimische - dieses Mal sollte es klappen. zvg

«Dieses Mal scheint es zu klappen», sagt Patric Vincenz, Gemeindepräsident von Savognin gegenüber der Sendung «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF. Man habe Absichtserklärungen der Investoren und der potentiellen Betreiber auf dem Tisch. Savognin sei bereit, das nötige Land im Baurecht abzutreten.

Direkt am Badesee in Savognin möchten österreichische Investoren ein Hotel samt öffentlichem Hallenbad bauen. Geplant sind verschiedene Innen- und Aussenbäder, ein Wellnessbereich und 120 Doppel- und Einzelzimmer. Insgesamt kostet der Bau 40 Millionen Franken.

Schwimmunterricht für die Schüler

«Das Hallenbad ist schon lange ein Bedürfnis in der Region», sagt Vincenz. «Wir erhoffen uns unter anderem mehr Logiernächte.» Aber auch Einheimische solle das Bad nutzen. Die Schulen könnten gemäss Vincenz ihren Schwimmunterricht dort abhalten.

Über die nötigen Umzonungen soll die Gemeindeversammlung im Herbst entscheiden. Ein erstes Projekt ist an der Finanzierung vor rund zwei Jahren gescheitert.