Schelte für Tourismusförderprogramm

«Schwammig, unklar, ziellos» sei das geplante Tourismusförderprogramm der Bündner Regierung. Diese Meinung hatten viele Grossrätinnen und Grossräte. Trotz viel Kritik wurde am Schluss der nötige 10,5 Millionen-Kredit durchgewunken.

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Bildlegende: Der Tourmus in Graubünden soll in Schwung kommen. Keystone

Nach acht Jahren Tourismusreform sei es nun Zeit für neue Ideen in den Regionen. Gute Ideen, die Graubünden einen Wettbewerbsvorteil bringen, seien gefragt, sagte Regierungsrat Hansjörg Trachsel. Für das will er bis 2021 10,5 Millionen Franken ausgeben. Der Bund würde den gleichen Betrag sprechen.

Ein Wettbewerbsvorteil sei schön und gut, aber wofür soll das Geld konkret ausgegeben werden, fragten sich viele Parlamentarier. Die Rede war von einer «Blackbox», in der das Geld verschwinden würde. Viele wollten das Geld nicht einfach so sprechen. Am Ende stimmten die Grossräte der Finanzspritze für den Tourismus deutlich zu.