Sehr hoher Wildbestand in Graubünden

16'500 Hirsche leben im Kanton Graubünden. Damit liege der Bestand regional über der tragbaren Grösse. Um negative Folgen für den Lebensraum zu verhindern, sollen mehr Tiere geschossen werden können.

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Bildlegende: Zuviele Hirsche können für die Bäume zum Problem werden – die Tiere fressen die jungen Triebe ab. Keystone

Die milden Winter in den letzten Jahren haben den Frühlingsbestand an Rotwild auf geschätzte 16'500 Tiere anwachsen lassen, heisst es in einer Mitteilung des Kantons Graubünden.

Weil dies zu Problemen mit der Naturverjüngung des Waldes führen könne, müsse man den Abschussplan anpassen. Konkret: «In acht Regionen wird der geforderte Anteil weiblicher Tiere am Abschussplan auf 55 Prozent angesetzt. Der Abschussplan beläuft sich auf über 5200 Hirsche bzw. über 2700 weibliche Tiere.»