St. Moritz sagt Ja zu neuer Sprungschanze

St. Moritz investiert 11,5 Millionen Franken in seine Sportanlagen. Diesem Kredit hat das Stimmvolk zugestimmt. Damit wird die Olympiaschanze neu gebaut.

55 Prozent der Bürger haben die Vorlage angenommen. Neben der Olympiaschanze werden auch drei kleinere Anlagen saniert. Für die Befürworter hat dieses Projekt Symbolcharakter. Es soll neuen Schwung bringen, und es soll die nordischen Disziplinen in der Region stärken. Die Gegner befürchten dadurch eine Schwächung der Marke St.Moritz. Diese müsse voll auf den alpinen Skisport setzen.

1926 wurde in St.Moritz die Olympiaschanze gebaut. Gebührend eingeweiht wurde sie dann an den ersten Olympischen Winterspielen in St. Moritz. Jahrelang gehörte der Schanzensport danach zum Image von St.Moritz. Noch in den 80er Jahren pilgerte das Volk in Scharen an das traditionelle Weihnachtsspringen.

Doch 2006 wurde die Schanze geschlossen. Sie entsprach nicht mehr den Normen für Wettkämpfe. Seither hat der Sport in St.Moritz stark an Bedeutung verloren. Doch nun will man die alten Zeiten wieder aufleben lassen. Geplant ist der Neubau der Olympiaschanze. Die kleineren Sprungtürme sollen saniert werden.