Stellenabbau beim Bündner Stromkonzern Repower

Repower entlässt rund 30 Mitarbeitende in der Schweiz. Betroffen sind vor allem Standorte in der Schweiz. Durch die Entlassungen will Repower effizienter werden.

Mitarbeiter von Repower bei der Montage einer Windenergieanlage. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Mitarbeiter von Repower bei der Montage einer Windenergieanlage. Keystone

Ein Teil des Abbaus werde über vorzeitige Pensionierungen und Nichtwiederbesetzungen von Stellen vorgenommen, heisst es in einer
Mitteilung vom Mittwoch. Zudem werde Repower bei Neueinstellungen zurückhaltend sein.

Der Stellenabbau ist Teil einer Reihe von Massnahmen zur Effizienzsteigerung, mit denen das Unternehmen wieder auf Kurs kommen will. Diese umfasst auch eine Straffung der Organisationsstruktur. Zudem werden die Investitionen in den kommenden 10 bis 15 Jahren um rund 35 Prozent auf etwa 1,5 Milliarden Franken reduziert.

Gleichzeitig mit diesen Massnahmen kündigt Repower an, dass das Ergebnis des Geschäftsjahres 2012 «voraussichtlich deutlich unter dem Vorjahresergebnis liegen» werde. Als Grund nannte der Konzern Wertberichtigungen auf Forderungsbeständen im Vertriebsgeschäft sowie Wertanpassungen auf kleineren Kraftwerkspositionen. Diese Effekte würden das operative Ergebnis mit rund 30 Millionen Franken belasten, heisst es weiter.

Die Gewerkschaft VPOD zeigte sich auf Anfrage der Sendung «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF 1 sehr betroffen. Wichtige Arbeitsplätze würden in den Regionen verloren gehen