Streit um Geld für rätormanisches Verlagshaus

Das rätoromanische Verlagshaus «Chasa Editura Rumantscha» kämpft ums Überleben: Weder der Kanton noch die Lia Rumantscha wollen die nötigen 30‘000 Franken zahlen.

Für den Erhalt des Rätoromanischen wird viel getan. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Erhalt des Rätoromanischen kostet Geld - und um dieses wird im Fall der Chasa Editura Rumantscha gestritten. Keystone

Noch wird hinter verschlossenen Türen verhandelt. Die Parteien wollen deshalb nicht öffentlich Stellung nehmen. Aber unter dem Strich geht es um 30‘000 Franken, welche dem Verlagshaus fehlen. Nicht viel, wenn man bedenkt, dass der Kanton Graubünden Jahr für Jahr rund fünf Millionen zur Unterstützung der Rätoromanischen und italienischen Sprache Jahr für Jahr vom Bund erhält.

Der Streit um das rätoromanische Verlagshaus «Chasa Editura Rumantscha» entbrannte Ende 2012. Damals wurde klar, dass sich die Kulturstiftung Pro Helvetia nach drei Jahren aus dem Projekt zurückzieht. Jetzt sollten der Kanton und die Lia Rumantscha einspringen. Doch: Die Verhandlungen ziehen sich hin.