Umstrittener Schulhausbau in Igis-Landquart

Die Schule in Igis kämpft mit riesigen Platzproblemen. Abhilfe schaffen will die Gemeinde mit zwei Neubauten für 10 Millionen. Das Projekt ist jedoch umstritten: Zu teuer, sagen die Gegner. Diese haben bereits ein Alternativprojekt im Sinn.

Visualisierung eines Neubaus zwischen zwei bestehenden Häusern. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Mit Neubauten sollen die Schüler in Igis mehr Platz erhalten. ZVG

Die Gemeinde Landquart, zu der Igis gehört, will zwei moderne Schulgebäude bauen. Darin sollen insgesamt acht Schulräume und ein Kindergarten untergebracht werden. Dazu soll ein Schulgebäude abgerissen werden. Dies sorgt in der Region für Kritik, da das Gebäude noch nicht einmal 30 Jahre alt ist.

Die Situation erfordere allerdings Massnahmen, heisst es von Seiten der Gemeinde. Es herrsche akuter Platzmangel, ausserdem seien die Schulzimmer für heutigen Unterricht generell nicht mehr geeignet. Die Gemeinde stimmt deshalb über 10.25 Millionen Franken für das neue Schulprojekt ab.

Die Gegner finden das zu teuer. Eine Gruppe um den FDP-Grossrat Reto Nick hat sich nun ein alternatives Projekt überlegt. Gemäss Nick sollen für den gleichen Betrag acht Schulzimmer, sowie eine Dreifachturnhalle zu realisieren sein. Sie setzen sich deshalb für ein Nein zum aktuellen Projekt ein. Die Abstimmung in der Gemeinde Landquart über die neuen Schulgebäude findet am 22. September statt.