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Graubünden WEF: Auf der Erfolgswelle reiten ohne zu bezahlen

Die Verantwortlichen am WEF ärgern sich über sogenannte Trittbrettfahrer: Firmen oder Privatpersonen, welche vom Netzwerk, von der Infrastruktur und von der Ausstrahlung des World Economic Forum profitieren ohne dafür zu bezahlen.

Strasse in Davos
Legende: Trittbrettfahrer profitieren von der Ausstrahlung des WEF. SRF

Es gebe immer mehr Privatpersonen und Unternehmen, welche sich ihr Stück vom Erfolgskuchen abschneiden, heisst es auf Anfrage der Sendung «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF bei der Geschäftsleitung des WEF.

In diesem Jahr beispielsweise werde der bekannte Geschäftsmann Richard Branson in Davos sein, erzählt Alois Zwinggi von der WEF-Leitung. Das WEF habe ihn jedoch nicht eingeladen. Auch die Gemeinde und die Touristiker sprechen von einem Problem. Zu einem guten Teil seien die Trittbrettfahrer Schuld am Verkehrschaos rund um das WEF.

Das WEF und die lokalen Leistungsträger wollen nun gemeinsam Lösungen suchen. Konkrete Lösungsvorschläge liegen noch nicht auf dem Tisch. Der langjährige WEF-Beobacher und Präsident des Bündner Hotelierverbandes, Ernst Wirsch, sagt zur Problematik der Trittbrettfahrer, das WEF sei Opfer des eigenen Erfolges geworden, dies sei eben die Kehrseite der Medaille.

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