40 Jahre Lieder auf Thurgauer Dialekt

Vor 40 Jahren gründeten Hansjörg Enz und Andreas Rüber die Band «Galgevögel». Dass sie die meisten ihrer Lieder auf Thurgauer Dialekt singen, sei für sie klar. So könnten sie am ehrlichsten sein, erzählen sie im Gespräch mit dem «Regionaljournal Ostschweiz». Der Dialekt sei aber auch ein Hindernis.

Hansjörg Enz und Andreas Rüber im SRF-Studio. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Hansjörg Enz und Andreas Rüber machen seit 40 Jahren gemeinsam Musik. SRF

Als «Abendvergnügen» begannen Hansjörg Enz und Andreas Rüber damit, gemeinsam Musik zu machen. Mit zwei Gitarren sassen sie zusammen und spielten alte Schweizer Lieder und irische Volkslieder. Ihren Namen verdanken sie ebenfalls einem irischen Volkslied, in welchem jemand gehängt werden soll. Der erste Name der Band war deshalb «Galgenbaum». Drei Jahre später nannten sie sich um in «Galgevögel».

Die Band wurde nie so bekannt wie andere Schweizer Bands. «Ein Grund war sicher der Dialekt», sagt Hansjörg Enz. Die erfolgreichen Bands seien vor allem jene, die auf Berndeutsch singen. Eine Plattenfirma hätte sogar verlangt, dass die «Galgevögel» auf Berndeutsch singen. Andreas Rüber und Hansjörg Enz waren sich aber einig, dass dies nicht in Frage komme. «Die einzige Sprache, in der wir wirklich ehrlich sein können, ist der Thurgauer Dialekt.»