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Ostschweiz 40 Jahre Open Air St. Gallen: Vom Hippie-Event zum Grossanlass

1977 kamen 2‘000 Menschen auf den Aetschberg in Abtwil zum ersten Festival. Heute sind es 30‘000 Besucher pro Tag. Geselliges Beisammensein von Gleichgesinnten wich je länger je mehr einem kommerziellen Grossanlass. Der Grundgedanke aber sei noch immer lebendig, sagt Gründer Freddy «Gagi» Geiger.

Legende: Audio Freddy «Gagi» Geiger: 1980 war die Mutter aller Schlammschlachten (30.06.2016) abspielen. Laufzeit 15:02 Minuten.
15:02 min, aus Regi Ostschweiz vom 30.06.2016.

Das Wetter am Open Air St. Gallen ist ein Dauerbrenner. Weil es häufig regnete ist im Zusammenhang mit dem Festival im Sittertobel oft die Rede von

Mit Sack und Pack musste man auf den höchsten Punkt von Abtwil laufen. Dort bestand keine Infrastruktur.
Autor: Freddy «Gagi» GeigerGründer des Open Air St. Gallen

«Schlammgallen». Doch der Stimmung tat und tut es keinen Abbruch. Die Natur mit Wäldern, Wiesen und der Sitter ist das Markenzeichen des St. Galler Open Airs.

Auf der Kippe

Finanziell stand das Festival 1999 auf der Kippe. Mit der Verpflichtung der Heavy Metal-Band «Metallica» übernahmen sich die Festivalmacher. Die Stadt St. Gallen und der Kanton mussten Geld einschiessen, um das Open Air St. Gallen zu retten.

10 Jahre früher wurde das Festival von einem kleinen Skandal erschüttert. Herbert Grönemeyer warf den Verantwortlichen eine intransparente Geschäftsführung vor. Mittlerweile aber haben sich die Wogen geglättet und der deutsche Superstar trat auch wieder beim Open Air St. Gallen auf.

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