Alpenrhein: Kein guter Lebensraum für Fische

2004 startete der Kanton St. Gallen umfangreiche Massnahmen zur Verbesserung des Alpenrheins. 10 Jahre später fällt die Bilanz durchzogen aus.

Mit dem «Aktionsplan Alpenrheintal» sollte der Lebensraum für Fische verbessert und damit auch die Fischerei gefördert werden. Für mehrere Millionen Franken wurden 30 Projekte durchgeführt. In den betreffenden Abschnitten des Rheins, insgesamt 17 Kilometer, und der Binnenkanäle habe man auch Verbesserungen erzielt, sagt Dominik Thiel, Leiter des Amts für Natur, Jagd und Fischerei: «In den aufgewerteten Abschnitten gibt es tatsächlich mehr Fische, sowohl was die Vielfalt als auch die Menge betrifft».

Im Gesamten gesehen sei die Situation für die Fische allerdings immer noch schlecht: Monotone Verläufe, ausgeprägte Schwankungen der Wassermenge und wenig Strukturen, in denen die Fische ihren Nachwuchs aufziehen könnten.

Thiel erhofft sich weitere Verbesserungen durch anstehende Grossprojekte, wie etwa das Hochwasserschutzprojekt Rhesi, das auch weitere Renaturierungen vorsieht.