Am meisten Arbeitslose leben im Kanton St. Gallen

Die Arbeitslosenquote bleibt in den Ostschweizer Kantonen mehrheitlich stabil. Am höchsten liegt sie in St. Gallen, am tiefsten in Appenzell-Innerrhoden.

Frau im Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Verglichen zum Vormonat bleibt die Arbeitslosenquote im Kanton St. Gallen stabil. Keystone

Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) waren Ende September 2013 schweizweit 131'072 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben. Das sind 1'116 mehr als im Vormonat. Trotzdem verharrt die Arbeitslosenquote bei 3,0 Prozent, wie das Seco mitteilt.

Auch in den Ostschweizer Kantonen bleibt die Arbeitslosenquote mehrheitlich stabil. Im Kanton Appenzell-Ausserrhoden waren im September 799 Arbeitslose registriert. Das entspricht einer Quote von 1,7 Prozent. Verglichen zum Vormonat haben sich 23 Personen neu bei einem RAV angemeldet (+ 3,0 Prozent). Im Kanton Appenzell-Innerrhoden bezogen im September 145 Personen RAV-Unterstützung, was einer Arbeitslosenquote von 1,1 Prozent entspricht.

Deutlich höher ist die Quote im Kanton St. Gallen. 10'055 Personen waren im September bei einem RAV angemeldet. Das entspricht einer Quote von 2,3 Prozent. Verglichen zum Vormonat nahm die Zahl um 46 Personen zu (+0,5 Prozent). 2,4 Prozent Arbeitslose kennt der Kanton Thurgau. In absoluten Zahlen entspricht dies 5032 Personen, die bei einem RAV angemeldet waren. Und in Graubünden waren im September 2755 als arbeitslos gemeldet. Das entspricht einer Quote von 1,2 Prozent. Verglichen zum Vormonat hat die Zahl um 228 zugenommen, mit 9.0 Prozent der höchste Anstieg