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Ostschweiz Amden wehrt sich gegen Asylzentrum

Die St. Galler Regierung plant in der Berggemeinde Amden ein Asylzentrum für 120 Flüchtlinge. Bei der Bevölkerung stösst dieses Vorhaben auf heftigen Widerstand.

Legende: Video Widerstand gegen Asylzentrum in Amden abspielen. Laufzeit 03:50 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 12.05.2015.

Über 300 Personen wollten von der St. Galler Regierung über die Pläne in Amden informiert werden. Und viele von ihnen äusserten sich kritisch gegenüber Justizminister Fredy Fässler und dem kantonalen Migrationsamt. Vor allem die Sicherheit macht den Einwohnern von Amden Sorgen.

Ausserdem fühlten sie sich übergangen, zumal sie vor vollendete Tatsachen gestellt worden seien. Regierungsrat Fässler hatte einen schweren Stand. Er wurde vom Publikum unterbrochen, kritische Voten aus dem Publikum wurden immer wieder mit Applaus unterstrichen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Wyniger Lars, 4000 Solothurn
    Da die Abstimmungsresultate, die ausnahmslos in Richtung Abschottung und Rückführung gehen, nicht umgesetzt werden, ist die physische Abwehr sicher der nächste logische Schritt. Öl ins Feuer sind hier Aktionen wie der Versuch, aus dem türkischstämmigen Senun B. den "Schweizer" Simon B. zu machen. Wenn gezielt und wider besseren Wissens versucht wird, eine Straftat einer Ethnie zuzuschieben, wird Hass und geistige Segregation geschürt. Dieser Hass wird sich entladen, aber kaum an einem Boxsack.
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    1. Antwort von Reisinger Rahel, Meiringen
      Das Problem sehe ich auch in der etwas elitären Haltung der Zuwanderungs-Freunde. Man verunglimpft die Abschotter als dumpf und bildungsfern und versucht so, seine eigene (Minderheits)-Meinung als "richtiger" darzustellen. Man versucht mit einer unschönen Arroganz, das "back to the nations" in Europa abzuwenden, versucht Heimatliebe, Fremdenfeindlichkeit und insbesondere Ablehnung des Islam als ungerechtfertigt darzustellen -- nur leider nicht mit Argumenten, sondern mit Zorn und Diffamierung.
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