Appenzeller Auswanderer auf der Suche nach dem Glück

Auch das Appenzellerland war im 20. Jahrhundert von der Auswanderung betroffen. Die meisten Appenzeller suchten in Übersee ihr Glück. Dies zeigen gleich zwei Museumsausstellungen in Stein und Urnäsch.

Aufgereihte Koffer Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Berge von Koffern - Zeitdokument für ein Stück Schweizer Geschichte. SRF

Die Ausstellung «Appenzeller Auswanderung – Von Not und Freiheit» greift ein vielschichtiges Thema auf. Besucher und Besucherinnen erhalten Einblick in Geschichte und persönliche Geschichten zur Auswanderung aus dem Appenzellerland in die weite Welt.

Die Ausstellung ist der individuellen Erfahrung eines jeden Auswanderungswilligen nachempfunden: von der Entscheidung zur Auswanderung über Abschied und Abreise in die begehrtesten Zielgebiete - bis hin zur Einwanderung und Integration in die neue Heimat unter Wahrung der eigenen Identität.

Gleich zwei Museen beleuchten die Auswanderung

Die historischen und zeitgenössischen Auswandererpersönlichkeiten werden sowohl im Appenzeller Volkskunde-Museum in Stein als auch in Urnäsch im Appenzeller Brauchtumsmuseum gezeigt.

Die Ausstellungen zeugen von den persönlichen Beweggründen, von Enttäuschungen oder Erfolgen in der neuen Heimat und von abgewandelt-bewährten Traditionen, um sich ein Stück der alten Heimat zu bewahren.