Appenzeller Ministranten mit zündender Idee

Ab 2013 produzieren Jonas Valaulta und Pirmin Neff Kerzen, die beim Brennen weniger Kohlenstoff verursachen. Dieser Rückstand ist es, der in Kirchen Gemälde dunkel werden lässt und Kirchenorgeln verschmutzt. Die Idee dafür sei ihnen beim Ministrieren eingefallen.

Besucher einer Kirche zündet eine Kerze an, andere Kerzen brennen bereits. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die klassischen Kerzen wollen die beiden Appenzeller mit ihrer neuen Kerze aus Chromstahl ersetzen. Keystone

Beim Ministrieren haben sich die beiden jungen Männer auch kennengelernt. Die «kirchenfreundliche» Kerze ist aus Chromstahl, verbrannt wird Bio-Ethanol. Mit der eigenen Kerzenproduktion wollen sie jedoch nicht das grosse Geld machen - auch wenn sie die Kerze an möglichst vielen Kirchen verkauft wollen.

« Geld ist uns nicht am wichtigsten. Was für uns zählt, ist die Freude am Gestalten und Tüfteln. »

Das sei ihr Hobby, sagt der 20jährige Jonas Valaulta.

«Ausserdem kennen wir viele Menschen, die in Pfarreien arbeiten und die Kerze ausprobieren möchten», sagt der 19jährige Pirmin Neff gegenüber «Regionaljournal Ostschweiz».

Die Alternative, elektrische Kerzen, sei nicht das gleiche - wegen der Ambiance. Ihre Eigenkreation sei für Kirchen besser geeignet.