Armin Malär verlässt Massnahmenzentrum Kalchrain

Armin Malär, seit gut vier Jahren Direktor des Massnahmenzentrums Kalchrain im Thurgau, beendet seine Tätigkeit. Wie das Thurgauer Justizdepartement schreibt, verlässt Malär das Massnahmenzentrum per 22. August. Über die Gründe für den plötzlichen Austritt, schweigen beide Seiten.

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Bildlegende: Im Massnahmenzentrum Kalchrain in Hüttwilen werden vor allem Jugendliche und junge Erwachsene untergebracht. ZVG

Armin Malär ist seit 1998 in unterschiedlichen Funktionen in Kalchrain tätig, seit April 2012 als Direktor. «Das Dienstverhältnis von Armin Malär wurde im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst», schreibt das Thurgauer Departement für Justiz und Sicherheit in einer Mitteilung.

Über die Gründe des Austritts per 22. August habe man Stillschweigen vereinbart, wie die zuständige Regierungsrätin Cornelia Komposch auf Anfrage erklärt. Und wie es beim Informationsdienst heisst, haben sich die Rechtsvertreter beider Parteien darauf geeinigt, nicht über die Gründe zu informieren. Armin Malär selber sagt gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF 1, eine strafrechtliche Untersuchung gegen ihn sei nicht am Laufen. Der Kanton bestätigt diese Angabe.