Zum Inhalt springen
Inhalt

Ostschweiz Asylsuchende bleiben noch in Sulgen

Der Gemeinderat von Sulgen hat den Vertrag mit dem Bundesamt für Migration bis Ende Januar 2017 verlängert. Die Gemeinde stellt damit ihre Luftschutzanalge ein Jahr länger zur Verfügung als ursprünglich geplant.

Legende: Audio Sulgen nimmt weiterhin Asylsuchende auf (08.08.2016) abspielen. Laufzeit 01:20 Minuten.
01:20 min, aus Regi Ostschweiz vom 04.08.2016.

Im Herbst letzten Jahres hat die Gemeinde Sulgen dem Bund erstmals Hand geboten. Weil das Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) in Kreuzlingen überlastet war, stellte die Gemeinde ihre Luftschutzanlage Auholz als provisorische Asylunterkunft zur Verfügung, befristet bis Januar 2016. Weil sich die Situation im EVZ in dieser Zeit noch nicht entspannt hatte, wurde der Vertrag bis Ende August verlängert.

«Der Bund meldet nach wie vor Bedarf an dieser Unterkunft», sagt Gemeindepräsident Andreas Opprecht gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF 1. Deshalb habe man den Vertrag noch einmal verlängert, bis Ende Januar 2017. «Im Moment sind es rund 50 Personen, welche in Sulgen einquartiert sind», so Opprecht. Er rechnet damit, dass sich die Situation in Kreuzlingen bis Ende Jahr entspannt und gar kein Bedarf mehr vorhanden ist für die Unterkunft in Sulgen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.