Weniger Asylgesuche Asylzentren Wil und Neckertal schliessen

Leere Betten in einem Asylzentrum. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Kanton St.Gallen ist verpflichtet, rund sechs Prozent der Asylsuchenden aufzunehmen. Keystone

Das Staatssekretariat für Migration rechnet für das laufende Jahr mit etwa 24'500 Asylgesuchen in der Schweiz. Das sind 2'700 weniger als im Vorjahr und 15'000 weniger als 2015. Somit muss auch der Kanton St. Gallen weniger Asylbewerber aufnehmen.

Deshalb werden die Asylzentren in Wil und Neckertal auf Ende November geschlossen. Dort gab es Platz für insgesamt 130 Betten. Bereits Ende März wurden alle befristeten Unterkünfte geschlossen, insbesondere alle Zivilschutzanlagen und das Asylbewerberzentrum Bommerstein in Mols.

Durch die Schliessungen in Neckertal und Wil verlieren 22 Mitarbeiter ihren Job.