Ausserrhoder Strassen sollen sicherer werden

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden schickt das zweite kantonale Strassenbau- und Investitionsprogramm 2015 bis 2018 in die Vernehmlassung. Es umfasst 50 Ausbauprojekte.

Velofahrer auf der Strasse unterwegs Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Strassen sollen für Velofahrer auch innerorts sicher werden. Das will die Ausserrhoder Kantonsregierung. Keystone

Eines der 50 Ausbauprojekte ist der Bahnhof Herisau. Dieser soll zur multimodalen Verkehrsdrehscheibe ausgebaut werden. Im weiteren stehen der Ausbau Wald bis Kaien mit einem separaten Rad- und Gehweg oder der Ausbau mit Gehweg ab Ortsende Walzenhausen bis zum Weiler Sonnenberg weit oben auf der Prioritätenliste.

Auch sollen Ortsdurchfahrten so umgestaltet werden, dass der Autofahrer merkt, dass er durch einen Lebensraum fährt und automatisch sein Tempo drosselt. Angedacht sind diese Gestaltungsprojekte für Teufen, Schwellbrunn, Urnäsch und Heiden.

Mehr Komfort und Sicherheit für die Velofahrer

Ebenfalls einen Schwerpunkt legt die Regierung auf die Radfahrerführung. Hier sollen innerorts die lokalen Schwachstellen ausgemerzt werden. Aus der Strassenrechnung heraus sollen nicht nur Strassenbauten finanziert werden, sondern auch Lärmschutzmassnahmen, das Mobilitätsmanagement, Sanierungen von Bahnübergängen oder Schutzbauten gegen Naturgefahren.

Insgesamt will die Regierung rund 76 Millionen Franken über die Jahre 2015 bis 2018 investieren. Das ist etwas weniger als in den letzten Jahren. Bis Ende November 2013 haben Parteien, Gemeinden und Verbände die Möglichkeit, sich zum zweiten kantonalen Strassenbauprogramm zu äussern.