Bäche im Appenzellerland werden untersucht

Im Fünfjahres-Rhythmus untersuchen die beiden Appenzeller Kantone ihre Fliessgewässer. Mit regelmässigen
Untersuchungen sollen Veränderungen im und am Bach frühzeitig erkannt werden, um rechtzeitig Massnahmen zu ergreifen.

Bach fliesst unter Bäumen durch. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: In regelmässigen Abständen werden in Inner- und Ausserrhoden die Fliessgewässer untersucht. ZVG

Dies teilten das Ausserrhoder Amt für Umwelt und das Innerrhoder Bau- und Umweltdepartement am Dienstag mit. Kontrolliert werden biologische, chemische und physikalische Parameter sowie das allgemeine Erscheinungsbild der Fliessgewässer.

Die Untersuchungen starten im April und dauern bis in den Herbst hinein. Um die Qualität der Fliessgewässer weiterhin zu verbessern und allfälligen Handlungsbedarf aufzuzeigen, werden die Bäche der Einzugsgebiete Sitter, Urnäsch, Glatt, Goldach und des Rheintaler Binnenkanals dieses Jahr erneut untersucht.

Es werden Erhebungen der Abflussverhältnisse, des äusseren Erscheinungsbildes, der Gewässerbiologie, der chemisch-physikalischen Parameter, sowie der Nährstoffe durchgeführt und ausgewertet.

Fischbstände kontrollieren

Parallel dazu werden in der ersten Septemberhälfte die Fischbestände in der Glatt, der Urnäsch, im Rotbach und im Klusbach an mehreren Stellen erhoben. Dabei wird überprüft, ob die ökologischen Ziele an Fliessgewässer gemäss Gewässerschutzverordnung eingehalten werden und ob Verbesserungen festzustellen sind.

Ebenfalls wird betrachtet, ob sich der Fischbestand nach mehreren Hochwassern in den letzen Jahren erholt hat, und ob eine natürliche Reproduktion im Gewässer stattfindet. Appenzell Innerrhoden ist von diesen Untersuchungen ausgenommen; der Kanton verfügt über ein eigenes Fischmonitoring.