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Ostschweiz Basisschrift auf der Ziellinie

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Die neue Basisschrift verspricht Vereinfachungen. Die Schülerinnen und Schüler müssen nicht mehr zwei Schriften lernen, zudem geht die Basisschrift einfacher von der Hand. Sie setzt zum Siegeszug an.

Blick auf die bisherige Schnürlischrift.
Legende: Die Basisschrift ist näher bei der Steinschrift. Die komplizierten S und L müssen die Schüler künftig nicht mehr lernen. Keystone

Frauenfeld und Arbon haben die Basisschrift bereits eingeführt, Romanshorn will im Sommer folgen. Der Vorteil der neuen Schrift: Sie ist einfacher zu lernen und ermöglicht einen besseren Schreibfluss. Und sie erspart den Umweg über die Schnürlischrift. «Mit der Basisschrift kommen die Schülerinnen und Schüler damit schneller zu ihrer persönlichen Handschrift», sagt der Romanshorner Schulleiter Peter Hinderling.

Flächendeckende Einführung geplant

Frauenfeld hat gute Erfahrungen mit der Einführung der neuen Schrift gemacht, Widerstand habe es keinen gegeben, sagt Schulpräsident Andreas Wirth gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF 1 - weder bei den Lehrern, noch bei den Schülern oder den Eltern. Ein besonderer Aufwand für die Lehrer: Sie hätten die Basisschrift in Kursen auch erst lernen müssen.

Beat Brüllmann, Leiter des Thurgauer Volksschulamtes, erwartet, dass sich die Basisschrift durchsetzen wird. «Sie ist im neuen Lehrplan vorgesehen, auch wenn dieser noch in der Vernehmlassung ist.» Im Kanton St. Gallen führen ebenfalls noch diesen Sommer verschiedene Gemeinden die neue Schrift ein. Geplant ist die flächendeckende Umsetzung im kommenden Schuljahr - auch hier im Zusammenhang mit dem neuen Lehrplan.

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