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Ostschweiz Bis jetzt keine Belege für Misshandlungen im Empfangszentrum

In einem Artikel der Sonntagszeitung schreibt ein deutscher Journalist über angebliche Missstände im Empfangszentrum Kreuzlingen. Doch die Behauptungen sind nicht überprüfbar. Politiker fordern deshalb eine Untersuchung.

Aussenansicht Empfangszentrum mit Mauer
Legende: Ein deutscher Journalist gab sich als Aslybewerber im Empfangszentrum Kreuzlingen aus. Keystone

Wenn es stimmen würde, was die Sonntagszeitung in der letzten Ausgabe veröffentlicht hat, dann wären die Zustände im Empfangszentrum in Kreuzlingen unhaltbar: Dann würden Asylsuchende geschlagen und gedemütigt, dann würden Schlepper im Zentrum verkehren, dann müsste man annehmen, dass sich mindestens ein Mitglied einer Terrororganisation im Zentrum aufhält.

Der Artikel hat Staub aufgewirbelt, aber die Fakten lassen sich bis jetzt nicht überprüfen. Doch die Politik und die Behörden können die Behauptungen nicht ignorieren. Unter anderem sagt der Ausserrhoder Ständerat Andrea Caroni, dass man die Vorfälle untersuchen muss – wenn nötig auch durch eine externe Stelle.

(SRF1, Regionaljournal Ostschweiz, 17:30 Uhr)

2 Kommentare

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  • Kommentar von K. Räschter (K. Räschter)
    Komisch. Da kommt ein deutscher Journalist daher, behauptet, dass er als Flüchtling über Pakistan in Kreuzlingen gelandet sei und erzählt die unheimlichsten "Schauer-Märchen" von dem Empfangszentrum Kreuzlingen. Sollte dieser Deutsche nicht zuerst einmal im Umstände im seinem Land untersuchen (da passieren ja dauernd Übergriffe auf Asylzentren), bevor er andere Länder anschwärzt. Vorallem, wie kam er ausgerechnet gerade ins Empfangszentrum Kreuzlingen? Da will sich da jemand wichtig machen.
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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Hört doch endlich auf mit der "Kuschelpolitik". Ich kann mir gut vorstellen, dass in diesen Centren ab und zu mal geschlagen werden muss. Oder sollen die "Flüchtlinge" ihren Helfern vielleicht auf der Nase herum tanzen dürfen. Die linke Blauäugigkeit ist manchmal schon zum Kotzen.
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