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Ostschweiz «Das Gesundheitswesen ist immer eine Baustelle»

33 Jahre lang war Roman Wüst Generalsekretär im St. Galler Gesundheitsdepartement. Er hat drei Regierungsräte und eine Regierungsrätin erlebt. Vor Jahren kostete die Diskussion um Spitalschliessungen den damaligen Gesundheitschef das Amt, heute investiert der Kanton eine Milliarde in Spitalbauten.

Portrait Roman Wüst
Legende: Roman Wüst war über drei Jahrzehnte im Gesundheitsdepartement tätig. SRF

Zweimal dachte Roman Wüst öffentlich wahrnehmbar an einen Jobwechsel: 1988 kandidierte er für den St. Galler Stadtrat und wurde zwar gewählt, schied aber als Überzähliger aus. Im Jahr 2000 kandidierte er erfolglos als Gemeindepräsident von Wittenbach SG.

Den Hauptteil seines Arbeitslebens arbeitete Roman Wüst aber als Generalsekretär im St. Galler Gesundheitsdepartement. Er war an den grossen Diskussionen um die Schliessung der Spitäler Anfang der 2000er Jahre beteiligt. Diese kosteten seinen damaligen Chef, Regierungsrat Anton Grüninger, letztlich das Amt. Für ihn selbst stand eine Kandidatur als Regierungsrat nie zur Debatte.

Ich fühlte mich als Nummer zwei immer sehr wohl.
Autor: Roman WüstGeneralsekretär Gesundheitsdepartement SG

Wüst war beteiligt an der Ausarbeitung des heutigen Milliardenprojekts zum Ausbau der Spitäler. Im Interview spricht Roman Wüst über die Sorgen und Freuden im Job, aber auch über die Gesundheitsversorgung im Kanton St. Gallen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Eduard Ith, Altstätten
    Roman Wüst war stets ein Mann des Dialoges, ein Brückenbauer der es verstand, auch mit den damaligen - im Jahr 2006 Komitee der Spitalinitiative - Kritikern der Spitalpolitik im Gespräch zu bleiben. Auch wenn wir die Initiative verloren haben, so ist nun das Ziel, die Regionalspitäler nicht zu schliessen, sondern modernisiert in eine Zukunft zu führen, erreicht. Dem Mann des GS im GD gebührt für seine Arbeit Lob, Dank und Anerkennung, auch wenn das Klingen kreuzen manchmal heftig war.
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