Marianne Koller schaut zurück «Der Einstieg war politisch schwierig»

Ende Mai hatte die Ausserrhoder Regierungsrätin Marianne Koller ihren letzten Arbeitstag.

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Bildlegende: Marianne Koller: Nach einem letzten Amtsbesuch in Herisau im Studio des Regionaljournal. SRF

Gewählt wurde Marianne Koller 2005, in einer Zeit, als in Appenzell Ausserrhoden die zwölf Direktionen in sieben Departemente zusammengefasst wurden. Regierungsrätin Koller musste als erste Amtshandlung die Landwirtschaft der Volkswirtschaft angliedern.

«  Die Landwirtschaft hätte gerne einen Landwirt als Regierungsrat gehabt. Ich habe die neue Herausforderung gerne angenommen. »

Marianne Koller
ehemalige Regierungsrätin

Auch die Umstrukturierung der damaligen Kontaktstelle Wirtschaft zum Amt für Wirtschaft fiel in Marianne Kollers Amtszeit. Am Anfang gab es viel Kritik. Inzwischen hat sich das Amt etabliert.

Trotz anfänglicher Kritik beurteilt Koller das Wachstum des Kantons positiv. Nach vielen Jahren Stagnation wuchs die Bevölkerung in den letzten sechs Jahren um drei Prozent.

«  Wir haben die gesetzten Ziele mit etwas Verspätung erreicht. »

Marianne Koller

Selbstkritisch äussert sich Marianne Koller zum Ausserrhoder Spitalverbund. Der Regierungsrat hätte offener über den Zustand des Spitals Heiden informieren müssen, so Koller. Die Kritik der Staatswirtschaftlichen Kommission des Kantonsparlaments habe man ernst genommen.