Der Föhn fegte durchs Land

Der Föhn erreichte zum Teil Orkanstärke. Strasse und Schiene zwischen Chur und Arosa waren zeitweise unterbrochen.

Wogende Tannen vor Nachthimmel Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Schön und etwas unheimlich: Föhnsturm über dem Churer Rheintal (19.Januar 2014) Keystone

Der Föhn hat Teile der Schweiz am Dienstag durchgeschüttelt. In den Alpen und Alpentälern erreichte der Wind Orkanstärke. Auf dem Titlis wurden Böenspitzen von 187 Stundenkilometern gemessen.

Stürmische Orte in der Ostschweiz:

  • Bad Ragaz: 131 km/h
  • Heiden: 106 km/h
  • Altenrhein: 101 km/h
  • Brülisau: Böen bis 150 km/h
  • Piz Martegnas: 180 km/h

Wegen des Sturms konnten die Züge der Rhätischen Bahn zwischen Chur und Arosa nicht mehr verkehren. Umgestürzte Bäume führten dort am Nachmittag zudem zu einem Strassenunterbruch, so dass auch die Ersatzbusse nicht mehr verkehren konnten.

In der Zwischenzeit ist die Strasse wieder geöffnet. Die Bahnstrecke bleibt bis Mittag gesperrt, es verkehren Ersatzbusse, wie die RhB mitteilt.

Ebenfalls wegen einer Fahrleitungsstörung unterbrochen wurde die Bahnstrecke im Albulatal zwischen Tiefencastel und Filisur auf der Linie Chur - St. Moritz. Auch diese Strecke ist in der Zwischenzeit wieder offen.

Besonders heftig blies der Föhn in Chur. Die Stadtpolizei sah sich veranlasst, eine Warnung herauszugeben. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, Wälder und Parkanlagen zu meiden.